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Vom Hörenden Erfassen - Hörspiel und Hörbuch als Bildungsmedium

 (Originaltextfassung des Artikels: MIT HÖRSPIELEN NEUE RÄUME ERÖFFNEN, in: EULENFISCH 2021, S. 68-71)

»Ich glaube: Kunst kommt nicht von können, sondern vom Müssen.« Ob diese Feststellung Arnold Schönbergs, die er im Jahr 1910 in einem Aufsatz über die Probleme des Kunstunterrichts formulierte (vgl. Musikalisches Taschenbuch Jg. 2 (1911) [= Illustrierter Kalender für Musikstudierende und Freunde der Tonkunst] S. 22–27), wohl auch auf die Tätigkeit eines Lehrenden, respektive das Lehren selbst, zutrifft? Um es direkt vorwegzunehmen: Wenn man das Lehren als Kunst oder auch nur die Lehrtätigkeit als Kunstfertigkeit begreift, dann muss man diese Frage bejahen.
 
Während meiner Studienzeit in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre, besuchte ich Vorlesungen von Maria Elisabeth Hohn, einer illustren älteren Professorin an der Universität Koblenz, die bereits damals schon emeritiert war. Sie thronte in der Regel in farbenfrohen, wallenden Gewändern inmitten ihrer Student*innen und las mit Vorliebe Märchen und Klassiker vor. 
 
Sie vermittelte diese Texte also auditiv. Sie brachte sie zu Gehör. Das hatte etwas Archaisches und erinnerte an die altehrwürdige Kunst des Hakawatis, des syrisch-arabischen Märchenerzählers.
 
Von ihrer Art des Vortrags ging eine seltsame Faszination aus. Man wollte sich diese kunstvolle Form des Lehrens von Inhalten und Sachkenntnissen unbedingt zu eigen machen. Man wollte das nicht nur können, man musste es können. Zum Abschluss jeder Lehrveranstaltung wiederholte Hohn dann wie ein Mantra die eindringliche Aufforderung: »Schulen Sie das Hörende Erfassen!« 
 
Da ich ein sogenanntes Kassettenkind bin (Zum Ursprung des Begriffs vgl. Bastian, Annette: Das Erbe der Kassettenkinder: ... ein spezialgelagerter Sonderfall, 1. Auflage Edition, ecomedia 1. Oktober 2003) – das heißt, dass ich zu der Generation gehöre, die in den 1970er und 1980er Jahren mit den klassischen Vinyl-Schallplatten und Tonbandkassetten aufwuchs –, ist das Hörende Erfassen etwas mir von frühester Jugend an Vertrautes und – das muss besonders betont werden – auch Trainiertes. Denn das Erfassen, Verstehen, Begreifen, Verarbeiten und Speichern von (zu lernenden) Sachverhalten, kurz: das intellektuelle Denken, muss beständig geübt und kultiviert werden.
 
Zwei der wichtigsten rein auditiven Medien, um das Hörende Erfassen zu schulen, zu trainieren und zu kultivieren, sind zweifelsohne das HÖRSPIEL und das HÖRBUCH, wobei in heutiger Zeit wohl auch der PODCAST hinzuzunehmen ist. HörSPIEL und HörBUCH sind audiomediale Gattungen, die streng voneinander zu trennen sind, auch wenn beispielsweise Buchgroßhändler alle diesbezüglichen Audio-Produktionen unter dem Oberbegriff HÖRBUCH subsumieren (einige Musikdienste in den Social Medias bieten zusätzlich noch die Klassifizierung »Gesprochene Inhalte«, auf Englisch »Spoken Words« an, was wenigstens eine geringfügige Unterscheidung zulässt).
 
Unter HörBUCH versteht man das Vorlesen oder Vortragen eines Manuskripts durch in der Regel eine einzelne Sprecherin oder einen einzelnen Sprecher. Je nach Sprecher*in kann das zu einem großen Vergnügen werden, wenn diese(r) es versteht, den Text spannend und ansprechend zu gestalten, beispielsweise jedem Charakter seine eigene Stimmfarbe zu geben und somit dem Text einen ganz eigenen Charakter zu verleihen. Eines der besten Beispiele hierfür bieten die Darbietungen von Rufus Beck. Seine Lesungen der Harry-Potter-Romane sind legendär.
 
Allerdings muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass das professionalisierte Vorlesen bzw. Vortragen bereits eine Form der literarischen und intentionalen Interpretation ist, die eine Deutung des Textes vorgibt. Sie nimmt dem eigenen Lesen also quasi die Luft, kann aber auch bei komplizierten Sachverhalten zu einem inhaltlichen Verständnis führen, dass die eigene Auseinandersetzung nicht ermöglicht. 
 
Selten wird der Vortrag durch Musik untermalt, in der Regel aber eingeleitet und abgeschlossen. Geräusche kommen in der Regel nicht zum Einsatz, wenn, dann nur ganz minimalistisch. 
 
Eine solche dramatisierte Lesung kann je nach Länge des Manuskriptes mehrere Stunden dauern, je nachdem, ob es sich um eine »gekürzte« oder »ungekürzte Lesung«, also die originale Buchfassung, handelt.
 
Wird gekürzt, handelt es sich um eine »eingerichtete Fassung«. Eine solche Form der Bearbeitung kann beispielsweise einen überladenen Text entschlacken, verschlanken und besser lesbar machen. Es wird in der Regel aber auch das Gesamtverständnis des Textes möglicherweise verfälschen. Man denke nur an die Einrichtung viele Klassiker der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, um sie als Kinder- und Jugendliteratur vermarkten zu können. Diese Bearbeitungen haben, wie Peter Braun es in seiner Literaturgeschichte ausführt (vgl. Braun, Peter: Von Taugenichts bis Steppenwolf. Eine etwas andere Literaturgeschichte, Bloomsbury Publishing / Berlin Verlag, 2006), diesen Werken mehr geschadet als genutzt. 
 
Das HörSPIEL hingegen muss von der Lesung klar unterschieden werden. Dieses Medium erzählt eine Geschichte mit allen Möglichkeiten, die das Auditive der menschlichen Fantasie zur Verfügung stellt, um sie zu entfachen. Hierfür wurde der Terminus »Kino im Kopf« gefunden. Siggi Seuß formuliert es in einem Radio-Feature für den Deutschlandfunk folgendermaßen: 
»Ein Hörspiel ist großes Kino im Kopf. Oder sagen wir besser: kann großes Kino im Kopf sein. Bilder entstehen in uns, bewegte Bilder, die unsere Fantasie nicht einengen – im Gegenteil: Sie befördern unsere Fantasie, ja sie machen sie sogar zum Bündnisgenossen in einem Abenteuer, das in jedem Kopf einmalig ist und einzigartig.« 
Um dies zu verwirklichen, nutzt das HörSPIEL tatsächlich alle auditiven Mittel sowie natürlich entsprechende Musik. Man kann es mit der Tonspur eines Films vergleichen.
 
Bei einem HörSPIEL hat man alles, was man auch in einem Film findet – nur eben kein vorgegebenes Bild, das der Fantasie eines Einzelnen entspringt. Das HörSPIEL lässt im Kopf des Zuhörers ein eigenes individuelles Bild entstehen, das sich von dem anderer Hörer desselben Hörspiels völlig unterscheiden kann. Alle Charaktere werden von entsprechenden Sprecher*innen gesprochen, die Geräuschkulisse suggeriert ein reales Geschehen und ein entsprechender Soundtrack sorgt für die passende musikalische Untermalung. Durch die im Zusammenspiel aller Zutaten entstehende Spannung (Suspense) entsteht durch das Zuhören für den Zuhörer im idealen Fall der Eindruck, mitten im fiktiven Geschehen zu sein. 
 
Anzumerken ist, dass es sich um ein rein deutschsprachiges Phänomen zu handeln scheint, da sich beispielsweise das im englischsprachigen Raum als »audio play« oder »radio play« bekannte Format dort nicht durchgesetzt hat, sieht man einmal von Ausnahmeerscheinungen wie der Hörspieladaption von H. G. Wells’ »Der Krieg der Welten« ab. Der amerikanischen Sender CBS strahlte die Hörspielbearbeitung dieses 1898 erschienenen Romans am Vorabend von Halloween 1938 aus. In der Bevölkerung von New York und New Jersey kam es zu heftigen Irritationen, da das Hörspiel für eine authentische Reportage gehalten und ein tatsächlicher Angriff außerirdischer Invasoren befürchtet wurde. Grund hierfür war das Medium Radio und es machte den noch jungen und relativ unbekannten Orson Welles über Nacht zum Star.
 
Der Begriff HÖRSPIEL wurde 1924 geprägt (Zur Geschichte und zur Genre-Entwicklung und -Abgrenzung folgen Sie diesem Link). In Deutschland wurde diese Erzählform speziell für den Hörfunk entwickelt. 
 
Mit dem Aufkommen der Vinyl-Schallplatte und der Tonband-Kassette kam es zu einer Aufspaltung zwischen der ersten originären Kunstform, die das Radio in den 1920er Jahren hervorgebrachte, und dem kommerziellen Hörspiel von privaten Firmen wie MARITIM und EUROPA, beide seit Mitte bzw. Ende der 1960er Jahre, um einmal die beiden größten Hörspielproduzenten nach dem Zweiten Weltkrieg zu nennen. So wurde es möglich, ein Hörspiel auf einem Tonträger zu erwerben, und, da man nicht an Sendetermine gebunden war, es in seinem Abspielgerät zu Hause immer und immer wieder anzuhören. Man konnte also das Kopfkino getrost nach Hause tragen, um einmal ein Goethezitat zu bemühen. 
 
Im Prinzip setzten die Audio-CD und die digitalen Formate, die man auf seinem mobilen Smartphone abspielen und anhören kann, diesen Trend konsequent fort, wenngleich es immer noch in großer Zahl Liebhaber der Vinyl-Schallplatte und der Tonband-Kassette gibt.
 
Die Inhalte, die über das HörSPIEL vermittelt werden können, sind vielfältig und reichen vom gewöhnlichen Krimi bis hin zu Bildungsinhalten, vom Märchen der Gebrüder Grimm bis zum Mitschnitt von Theateraufführungen, von lediglich mit einem Erzähler angereicherten Tonspuren bekannter und berühmter Blockbuster bis zur aufwändig produzierten oft mehrteiligen Adaption beliebter Publikumsstoffe.
 
Die Sprecher*innen sind in der Regel bekannte und beliebte Schauspieler, die ihre Rollen meist nur als geringbezahlte Nebentätigkeit einsprechen, während ihr Hauptarbeitsgebiet weiterhin der Film und die Bühne bleibt. Dies schult in hohem Maße die Sprachfähigkeit und Sprachkultur der Hörer*innen solcher Produktionen, die oftmals die Texte der Geschichten auswendig lernen und den entsprechenden Duktus imitierend mitsprechen können.
 
Mittlerweile bilden sich eigene Berufszweige wie der Synchronsprecher und der Sprecher für jedwede Art von Audioproduktionen heraus, die in Kursen und Akademien ausgebildet und unterrichtet werden. Ebenso ist der Geräuschemacher ein eigener Beruf, der Dialogbuchautor und Dialog-Regisseur eine eigene Sparte bei Film, Fernsehen und Audioproduktionen. Viele professionelle Produzenten greifen aber nach wie vor bevorzugt auf gelernte Schauspieler*innen zurück (vgl. das Interview mit Oliver Rohrbeck auf der Frankfurter Buchmesse vom 10.-14. Oktober 2018).
 
Das HörSPIEL bietet als didaktisch nutzbare Methodik eine Menge Möglichkeiten, um auf besondere, verständliche Art Bildungsinhalte zu transportieren. So hat das Hörspiellabel PUZZLECAT ENTERTAINMENT ein Hörspiel im Angebot, dass sich mit der Fragestellung befasst, ob Jesus von Nazareth tatsächlich am Kreuz gestorben oder vielleicht doch auferstanden ist. Die unterschiedlichen Interpretationsansätze werden im Hörspiel als Dialog zwischen den Protagonisten Father Brown, Sherlock Holmes und Dr. John Watson erörtert und somit in wirksame, bekannte Hände gelegt, denn sowohl Gilbert Keith Chestertons Father Brown als auch Arthur Conan Doyles berühmter Meisterdetektiv sind ausgewiesene Publikumslieblinge. Der Zuhörer kann dem Gespräch folgen und den doch teilweise sehr komplizierten theologischen Diskurs auch durch die Verbindung mit seinen Lieblingshelden besser nachvollziehen. 
 
Um ein HörSPIEL entweder im Unterricht oder auch privat einmal selbst umzusetzen, braucht es nur wenige Mittel:
  • Ein Hörspieldrehbuch, das alle Sprechtexte und die notwendigen Regieanweisungen enthält (Zur Erstellung eines solchen Drehbuchs gibt es einschlägige Literatur, die das nötige Grundwissen dazu auf gute Art und Weise vermitteln, z. B. Christopher Vogler, Die Odysee der Drehbuchschreiber, Romanautoren und Dramatiker. Mythologische Grundmuster der Heldenreise für Schriftsteller, Autorenhaus-Verlag 31. Januar 2018 oder Christopher Keane, Schritt für Schritt zum erfolgreichen Drehbuch, Autorenhaus Verlag GmbH; 3. Edition 1. Januar 2010).
  • Sprecher*innen 
  • Saubere und trockene Aufnahmemöglichkeiten. Auch hierzu gibt es mittlerweile sehr kostengünstige Einstiegslösungen. Eine gewisse Kenntnis über die richtige Mikrofonierung kann man sich leicht aneignen. Es gibt eine Unmenge an Foren und Lehrvideos im Internet, in denen Profis mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch wie man das richtige Mikrofon mit dem passenden Interface an den Computer anschließt und welche DAW (Digital Audio Workstation) man benutzen kann oder sollte, hat man schnell heraus.
  • Geräusche, die man zum Vertonen benötigt. Die allermeisten Geräusche sind problemlos mit Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs zu realisieren. Hier kann man sehr kreativ werden und wird sich wundern, welche Gegenstände Geräusche erzeugen, die man ganz anderen Situationen und Verursachern zurechnen würde. Zerbricht man beispielsweise eine trockene Eierschale langsam in der Hand vor einem Mikrofon und hört sich die Aufnahme danach an, wird man sich wundern, was man alles damit assoziiert.
  • Musik. Gute passende Unterlegungsmusik zu bekommen, ist heute zwar möglich, aber ohne sich in großartige Kosten zu stürzen, nicht gerade einfach, da die Rechtesituation für die Nutzung von Musikstücken sehr rigide geworden ist. Am besten ist auch hier das Selbermachen. Vielleicht ergibt sich bei dem Projekt HörSPIEL ja auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Schulfächern. 

Fazit: Das HÖRSPIEL ist eine auditive Kunstform und zugleich eine das Hörende Erfassen schulende didaktische Makromethode, die unzählige Möglichkeiten bietet, um auf unkonventionelle Art und Weise den Lernprozess bei Kindern, Jugendlichen und auch so manchem Erwachsenen angenehm, anregend und auch ein wenig abenteuerlich zu gestalten. Es ist bei weitem weniger aufwändig, als ein Theaterstück zu inszenieren oder einen Film zu drehen. Aber es generiert dadurch nicht weniger oder schlechtere Ergebnisse, sondern eröffnet neue Räume, Möglichkeiten und Dimensionen. Also: »Schulen Sie das Hörende Erfassen!«

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